Dauthendey, I. Die Schwarze Sonne. II. Phallus.
Dauthendey, I. Die Schwarze Sonne. II. Phallus.
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Dauthendey, Max (1867 – 1918). I. Die Schwarze Sonne. II. Phallus. Mexico, Jens (1897). 4°. 1 nn Bl., 43 num., 2 nn Bll. Etwas späterer Leder-Einband mit verg. Deckelfileten u. Rückentitel von E.A. Enders, Leipzig, mit eingebundenem vorderem OU. (gering berieben). Erste Ausgabe. Osthoff 64. Wilp/G. 6. – In nur 100 Exemplaren bei Dauthendeys Mexico-Aufenthalt 1897 erschienen. „In dieser Dichtung wollte ich im Gegensatz zur freudigen Sonne, die Sonne des Leides darstellen. (… ) (Hier) dichtete ich zum erstenmal in Binnenreimen, wobei ich, um das Echo des Wanderns auszudrücken, die Reimworte mitten in die Zeilen stellte, um so die im Takt schreitenden Schritte der Wandernden ertönen zu lassen. (…) Auch dieses Epos, obwohl ich es später – noch vor zwei Jahren (1910 bei Rowohlt in 120 Ex.) – in einer Neuauflage erschienen ließ, zähle ich unter die Entwicklungsschriften meiner Dichterlehrjahre“. (Dauth., Ges. Werke I, S. 554 ff.). – Nur die Vorderseiten bedruckt, wie bei Ultra-Violett und den Reliquien. – Mit seinen Binnenreimen könnte man fast an einen 80 Jahre zu frühen Rap denken. – Von diesen in Mexico gedruckten Exemplaren dürfte nur ein kleinerer Teil wieder nach Europa gelangt sein. – Außerordentlich seltenes Buch, zumal in einem solch schönen Einband!
Unser Preis: EUR 1.200,-- |
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